Wie verrückt ist es eigentlich, jetzt damit anzufangen, über Medien und/oder Kunst im öffentlichen Raum zu schreiben? Und dann dem Ganzen noch einen Namen zu geben, der förmlich nach Elfenbeinturm stinkt. Und das, obwohl ich weder gestandener Journalist, Wissenschaftler oder sonst irgendwie Person von öffentlichem Interesse bin? (Genug der Selbstinszenierung.)

Welche Fragen will ich behandeln? Worüber schreiben? Was ist ein Labor und warum steht davor dieses unsägliche Wort,Diskurs.

Ändert sich meine Sicht, weil ich meine Gedanken öffentlich darbiete und eventuell in Austausch mit anderen trete. Ändert sich mein Denken – schreibe ich, was gelesen werden will? Oder will schreiben, um gelesen zu werden? Ist irgendwie das gleiche.

Darauf habe ich jetzt keine eine Antwort. Vielleicht finde ich sie nach einigen Versuchen, mich selbst zu publizieren. Hoffentlich aber nicht allzu früh. Sonst wäre die ganze Mühe ja umsonst gewesen.

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